Hospiz

Diese Tür steht allen Hilfesuchenden offen:

Koordinatorin Birgit Meyer vor der neuen Anlaufstelle der Hospizgruppe Land Hadeln in der Cuxhavener Straße 5.

Foto: Schult

Sterbebegleiter sind jetzt in der Cuxhavener Straße 5 zuhause

Otterndorf. Im kommenden Jahr blickt die Hospizgruppe Land Hadeln auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. In dieser Zeit hat nicht nur die Anfrage nach den ehrenamtlichen Sterbebegleiter erhöht, sondern auch die Themenfelder, die von den Hospizlern abgedeckt werden.

Hinzugekommen ist nicht nur das Projekt "Hospiz macht Schule", bei dem speziell ausgebildete Mitglieder der Hospizgruppe für jeweils eine Woche in eine Grundschule in der Region gehen. Dort sprechen sie mit den Kindern über das Sterben, den Tod, die Trauer und deren Bewältigung. Auch der Bereich Trauerbegleitung nimmt immer mehr Raum ein. Seit mehr als einem Jahr bietet die Hospizgruppe Land Hadeln ein Gesprächscafé für Trauernde an jedem ersten Sonntag im Monat in Hemmoor an. Dies soll es künftig auch in Otterndorf geben. Außerdem sollen die Bürozeiten ab dem kommenden Jahr ausgeweitet werden, sodass bis zu vier Mal pro Woche ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen wird.

Dafür und für die immer mehr zunehmende Verwaltungs- sowie Dokumentationsarbeit braucht es einfach mehr Platz, sagt die Koordinatorin der Gruppe, Birgit Meyer. "Diesen Raum haben wir in zentraler Lage in der Otterndorfer Innenstadt gefunden und sind darüber total glücklich. Ab sofort ist die neue Anlaufstelle in der Cuxhavener Straße 5 am Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet und unter Telefon (04751) 900190 zu erreichen."

Wie es sich gehört, wollen die Mitglieder der Hospizgruppe den Umzug mit Gästen feiern. Im Rahmen des Otterndorfer Sternenmarktes laden die Hospizler zu zwei Tagen der offenen Tür am Sonnabend, 15. und Sonntag, 16. Dezember, jeweils von 14 bis 18 Uhr in die Cuxhavener Straße 5 ein. ts

„Wir haben ein Auto“, jubeln die einen. Die anderen sagen: „Jetzt spinnt der Vorstand!“ Nein, wir spinnen nicht, sondern haben es einfach gewagt, einen Antrag bei der NDR-Spendenaktion „Hand-in-Hand“ zu stellen, was seinen „roten Erfolg“ zeigt: ein Auto für die Hospizgruppe. Wir leben in einer ländlichen Region und fahren viele tausend Kilometer. Das Auto wird uns hoffentlich auch helfen, Geld zu sparen, denn nicht alle Kilometer werden refinanziert, so dass hier sogar ein Einsparpotential durch die Region fährt. Bei der Werbung für „Hospiz“ auf dem roten Lack sind wir vorsichtig: nicht jeder, der besucht wird, möchte die Werbung für Hospiz vor der Tür stehen haben. Wir werden eine variable Lösung dafür finden.

Neues Angebot der Hospizgruppe:

Gesprächscafé für Trauernde in Hemmoor ab August 2017

Die Hospizgruppe Land Hadeln e.V. ist bekannt für ihr Engagement für Sterbenskranke in der Region.

Bei der Begleitung der Menschen auf ihrem letzten Weg unterstützen die Begleiterinnen oft auch die Angehörigen. Mit dem Tod ist dieser Kontakt in der Regel beendet. Weil der Hospizgruppe die Angehörigen über den Abschied hinaus am Herzen liegen, wurde das Angebot nun erweitert. Einige der ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen haben dafür eine Ausbildung in der Trauerbegleitung abgeschlossen. Als ein niedrigschwelliges Angebot für Trauernde wurde ab August

ein Gesprächscafé für Trauernde angeboten,

jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 15:00 bis 17:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses in Hemmoor.

Die Adresse lautet: Stader Straße 38, 21745 Hemmoor – Basbeck.

 

Das Gesprächscafé soll ein Ort sein, um in geschützter Atmosphäre mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen und somit der Trauer einen Raum zu geben …

Ein Flyer, der in Kirchengemeinden, Arztpraxen oder im Büro der Hospizgruppe ausliegt, informiert über das neue Angebot.

Die Hospizgruppe hofft, dass mit diesem weiteren Angebot vielen Menschen in einer Abschiedssituation geholfen wird.

Bert Hitzegrad, Vorsitzender Hospizgruppe Land Hadeln e.V.

           

Ilse Tiedemann, Brigitte Haase, Bianka Saßenberg, Susanne Bartels Vitorkleines Foto

   

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